Sardinien vs. Korsika: Vergleich für Urlaub & Leben

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Zuletzt aktualisiert: 14. September 2026 · Lesezeit: ca. 9 Minuten Sardinien und Korsika liegen nur etwa 11 Kilometer voneinander entfernt. Trotzdem sind es zwei unterschiedliche Inseln – geografisch, kulturell und preislich. Korsika ist kompakt, gebirgig und französisch geprägt. Sardinien ist fast dreimal so groß, italienisch geprägt und bietet mehr Küste, mehr Strände und mehr Platz. Wer sich zwischen beiden entscheiden muss, sollte nicht nur nach Strandbildern gehen. Entscheidend sind Klima, Kosten, Infrastruktur und die Frage, ob man eher Bergpanorama oder lange Küstenlinien sucht. Wer zusätzlich den Vergleich mit einer anderen großen Mittelmeerinsel sucht, findet hier den Artikel Sardinien vs. Sizilien – Welche Insel ist schöner für Urlaub oder Leben? . Inhaltsverzeichnis Sardinien oder Korsika: Die wichtigsten Unterschiede im Überblick Landschaft und Natur: Berginsel gegen Alleskönner Klima: Sardinien ist wärmer, Korsika wechselhafter Strände auf Sardinien un...

Mein erster Segeltörn in Sardinien – Teil 6: Hafenstillstand in Portisco

 

Mein erster Segeltörn in Sardinien – Teil 6: Hafenstillstand in Portisco

Hallo liebe Leserinnen und Leser von sardinien.pro,

der Morgen beginnt ruhig. Ich sitze im „La Dolce Vita“, direkt in der Marina di Portisco, mit Blick auf die Boote und den langsam erwachenden Hafen.

Vor mir: ein Cappuccino, daneben ein frisches Cornetto, einfach schön.

Die Sonne blinzelt über die Masten. Italien, wie man es sich erträumt – zumindest für den Moment.

La Dolce Vita – mein Büro für den Morgen

📍 Adresse: Piazzetta della Darsena, Località Portisco, 80, 07026 Olbia SS, Italien
📞 Telefon: +39 368 358 0363
🕒 Öffnungszeiten im August: Täglich von 07:00 bis 01:00 Uhr
✔ WLAN verfügbar
✔ Gute Cocktails
✔ Kleine Snacks und Happy-Hour-Angebote

Ein schöner Ort, um zu warten. Denn: Wir sitzen fest.


Am Hafen von Portisco.
Gutes Wetter, original italienischer Cappuccino und ein Cornetto.


Technischer Zwischenstopp in Portisco

Unsere Sun Loft 47, die Marigold, macht uns gerade etwas Sorgen.
Ein kleiner, aber entscheidender Defekt: Der Schlitten, eine zentrale Komponente im Rigg, muss dringend repariert werden.
Also – ungeplanter Boxenstopp hier in Portisco. Nicht ideal, aber willkommen ruhig.

Ich habe mit der Marina gefunkt, Wasser und Strom klargemacht. Portisco ist top ausgestattet:

  • Fast 600 Liegeplätze

  • 🛠 Fäkalienabsauganlage, Bilgenpumpe, Chemietoiletten-Entleerung

  • Diesel & Benzin direkt an der Mole

  • 👮‍♂️ Bewacht, auch nachts

  • 📏 Max. Schiffslänge: 100 m | Tiefgang: bis 12 m

  • 💧 Frischwasser direkt am Steg





Ein sicherer, moderner Hafen – und trotzdem: Wir wären lieber schon weiter.

Warten auf Antonio

Antonio.
Der Techniker, der unseren Schlitten richten soll, wurde vor Stunden erwartet. Doch wie so oft in Italien läuft hier vieles anders.
Er kommt „gleich“. Oder morgen. Oder irgendwann.
Die italienische Gelassenheit trifft auf unsere seglerische Ungeduld. Ich schmunzle – und schlürfe weiter an meinem Cappuccino.

Was macht die Crew?

Alle haben zu tun.
Einige checken die Vorräte, andere kümmern sich um die Logistik. Frisches Wasser, Strom, Müll – das übliche.
Ich selbst bin gerade so etwas wie Kommunikator und Koordinator:
Mit dem Hafen, mit Antonio, mit dem geplanten Agriturismo, wo wir vielleicht die letzte Nacht an Land verbringen werden – falls die Reparatur länger dauert. Aber das ist eine Geschichte für später.

Jetzt sitze ich hier. Beobachte das Leben im Hafen. Und merke: Auch Stillstand kann Teil der Reise sein.

Bis bald
Sergio B.



Die vorherigen Tagebucheintragungen:

Teil1: 



Meta-Beschreibung:

Segeltörn auf Sardinien – ein ungeplanter Zwischenstopp in der Marina di Portisco. Ein persönlicher Tagebucheintrag über Technikprobleme, italienische Gelassenheit, Cappuccino-Morgen im „La Dolce Vita“ und das Leben zwischen den Etappen.

Labels:

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