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Im Herzen Sardiniens: Die Barbagia

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Die Barbagia im Herzen Sardiniens Die Barbagia liegt im Herzen Sardiniens – eine Bergregion, die sich der Küstenlogik der Insel entzieht. Ich erinnere mich noch gut an einen Urlaub im Südosten der Insel, in Costa Rei : Das Wetter war für einen Strandtag zu wechselhaft, also setzten wir uns kurzerhand in einen kleinen gebrauchten Fiat Panda vom Leihwagenverleih und fuhren ins Landesinnere, in die Gegend um Nuoro – keine drei Stunden Fahrt, aber eine völlig andere Welt gegenüber der Küste. Wer wissen will, was diese Landschaft ausmacht, findet hier die wichtigsten Fakten kompakt zusammengefasst. Einen Überblick über zentrale Begriffe rund um die Insel liefert unser ABC über Sardinien , und wer sein Sardinien-Programm noch plant, findet in den 10 unverzichtbaren Reisezielen der Insel weitere Anregungen.

Sardiniens Bottarga: Gold der Meere

  Sardiniens Bottarga: Gold der Meere Wenn man über sardische Küche spricht, fällt früher oder später der Name Bottarga. Wer sie probiert hat, vergisst sie nicht so schnell. Bottarga ist mehr als nur ein Nischenprodukt für Feinschmecker – sie ist ein echtes kulinarisches Statement. Vor allem auf Sardinien, der zweitgrößten Insel im Mittelmeer, spielt sie eine zentrale Rolle. Was ist Bottarga überhaupt? Bottarga bezeichnet die getrockneten, gepressten Rogen von Meerfischen, vor allem von Thunfisch und Meeräsche. Auf Sardinien ist die Meeräsche die Hauptquelle. Die Herstellung ist simpel, klingt aber einfacher als sie ist: Die Rogen werden vorsichtig entnommen, leicht gesalzen und dann mehrere Wochen bis Monate getrocknet. Der Prozess verlangt Geduld und Fingerspitzengefühl. Zu viel Salz, zu viel Sonne, zu viel Druck – das kann das Endprodukt ruinieren. Die Farbe von Bottarga reicht von tiefem Bernstein bis zu dunklem Orange. Und ja, die Farbe sagt viel über Qualität und Geschmack au...